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Willkommen



Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ 

Albert Einstein



Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein,  das heißt müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Lüge, müde der  Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des  Chaos. War man je zu all dem frisch und munter? … Kriegsmüde hat man immer zu sein, das heißt nicht nachdem, sondern ehe man den Krieg begonnen hat. 

Karl Kraus, Schriftsteller

 

 

 

► Was tun, wenn der Bundeswehr Fragebogen im Briefkasten liegt?

 

► An allem sind Migranten schuld

 

Neues auf der Friedensrat Seite:

► Antikriegstag 2026 im Markgräflerland
► Porajmos 2026 - Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Roma und Sinti
► Tour de France 2026 - Tour de la Paix 2026
► Alfred Schmidt aus Neuenburg am Rhein: Gärtner, Kommunist, Antifaschist, Spanienkämpfer. In Spanien getötet im Kampf gegen die Faschisten
► Sowjetische Kriegsgefangene in Müllheim:                          Die Menschlichkeit und der Mut der Lydia Weis

 

DenkTage          

► 6. August 1945: Atombombenabwurf über Hiroshima

► 12.08.1944 Das Massaker von Sant´Anna di Stazzema

► 19.08.1944: Das Massaker in San Terenzo Monti

► Das Massaker in Vinca vom 24.-27. August 1944

Nächste Termine      ► 1. September: Antikriegstag im Markgräflerland                    17 Uhr - Vorplatz Evang. Stadtkirche Müllheim - Werderstr.
 


Bereit für den Frieden!

Am 1. September vor 87 Jahren griff Nazi-Deutschland das Nachbarland Polen an und begann damit den Zweiten Weltkrieg, der mehr als 60 Millionen Menschen das Leben kostete. 

Der Antikriegstag  am 1. September ist ein Tag der Erinnerung und des Mahnens: Kriege kommen nicht aus einer schwarzen Wolke über uns – sie werden gemacht. Sie werden von denen gemacht, die aus Kriegen Profite schlagen und ihre Machtinteressen durchsetzen.

Wir wollen ihre Kriege nicht. 

Wir sind bereit für den Frieden.

Laut und vernehmlich NEIN zu sagen zu Krieg, Kriegsdienst und Kriegsverharmlosung rufen DGB Markgräflerland und Friedensrat Markgräflerland auf zu einer

Kundgebung am Dienstag, den 1. September 2026
um 17 Uhr in Müllheim auf dem
Vorplatz der Evang. Stadtkirche in der Werderstr.

 



Porajmos - 2. August 1944
1. August 2026 - Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma 

Porajmos heißt in der Sprache der Roma: das große Verschlingen der europäischen Roma und Sinti durch die Nazis.
In den Jahren der Nazidiktatur in Deutschland sollten Roma und Fahrende vernichtet werden. In ganz Europa wurden Hunderttausende von ihnen von den Nazis ermordet. Unter ihnen auch Menschen, die in Müllheim Station machten.
Bis zum Herbst 1944 wurden insgesamt 23.000 Roma und Sinti nach Auschwitz deportiert und im sogenannten "Zigeunerlager" inhaftiert. Die meisten von ihnen starben in den Gaskammern, durch Zwangsarbeit oder die unmenschlichen Lebensbedingungen, durch grauenhafte Behandlung während schwerster Zwangsarbeit; sie wurden verhungert, medizinische Versorgung erhielten sie nicht. Stattdessen wurden sie durch "medizinische Versuche" ermordet.
Am 16. Mai 1944 hatten sich ca. 6000 Menschen – Männer, Frauen, Ältere und Kinder –  in den Barracken des „Z-Familienlagers“ verbarrikadiert. Sie waren vom Widerstands-Netzwerk innerhalb des Lagers darüber informiert worden, dass das Lager nachts „liquidiert“ werden sollte. Daher entschlossen sie sich, dagegen zu kämpfen und stellten sich mit Werkzeugen, Steinen und vor allem mit Mut und Entschlossenheit der SS entgegen. 
Ihr Widerstand führte dazu, dass vor endgültigen Vernichtung der Menschen am 2. August 1944 etwa 3000 von ihnen "aussortiert"  und in andere Konzentrationslager überstellt wurden. So konnten zumindest sie die Vernichtung des "Zigeunerlagers" überleben.
Das 'Zigeunerlager' wurde in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 "liquidiert",  mehr als 4000 Menschen wurden in den Gaskammern ermordet.
Der Friedensrat Markgräflerland hat damit begonnen, die Geschichte der Ausgrenzung und Verfolgung von Sinti, Roma und Jenischen im Markgräflerland zu erforschen. 
Bisher sind 70 Namen dieser Menschen aus Unterlagen aus dem Stadtarchiv Müllheim und dem Staatsarchiv Freiburg erfasst worden, die sich als "Zigeuner oder nach Zigeunerart wandernde Personen" von der Gendarmerie registrieren lassen mußten. Und der Friedensrat hat versucht herauszufinden, welches Schicksal diese Menschen in der Zeit der Nazi-Herrschaft erfuhren. 
Mindestens 22 von ihnen wurden von den Nazis in Konzentrationslager gesperrt und 18 von ihnen ermordet. Unter ihnen Kaspar Hartmann, der noch im Dezember 1936 in Müllheim einen Antrag auf Sesshaftmachung stellte, der allerdings vom Bezirksamt Müllheim 1937 abgelehnt wurde. Er wurde am 15.5.1942 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet. Seit 2024 gibt es für ihn und seinen gleichfalls ermordeten Bruder Alois Jakob Hartmann zur Erinnerung an sie Stolpersteine in Singen. 
Ermordet wurde auch Magadalene Reinhardt, die sich mehrfach in den 1930ger Jahren mit ihrer Familie in Müllheim aufhielt und hier am 6. Mai 1933 ihren Sohn Georg zur Welt brachte. Sie und acht ihrer Kinder wurden in Auschwitz von den Nazis ermordet.

Aus Anlass des Jahrestages der Ermordung der nach Auschwitz deportierten Roma und Sinti wird der Friedensrat Markgräflerland am Samstag den 1. August ab 10 Uhr in der Wilhelmstrasse in Müllheim mit einer Ausstellung das Schicksal dieser Menschen aufzeigen,damit der Nazi Völkermord an Roma und Sinti aus ganz Europa nicht vergessen wird.

► Von den Nazis verfolgte und ermordete Roma, Sinti und Jenische, die sich zeitweilig in Müllheim aufhielten
 

► Porajmos - 2. August 1944 - Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma 



 

8. Mai 2026: Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg!

"Nie wieder ist jetzt" heisst ja ausgesprochen: "Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!" Am 8. Mai 1945 endete der von den Nazis entfesselte 2. Weltkrieg. Deutschland wurde von der Anti-Hitler Koalition vom Faschismus befreit. Schon im April 1945 war die französische Armee ins Markgräflerland einmarschiert. Damit endeten für die vielen Tausende Zwangsarbeiter, die auch im Markgräflerland zu Fronarbeit gezwungen worden waren, ihre Qualen und Strapazen.
Der Friedensrat Markgräflerland hat es sich zur Aufgabe gemacht, alljährlich am 8. Mai - dem Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg - an die 58 Kinder von Zwangsarbeiter zu erinnern, die noch nach Beendigung des Krieges seine Opfer wurden und auf dem Alten Friedhof in Müllheim begraben sind.
Erinnerung an die doppelte Befreiung von Faschismus und Krieg an den 

                Gräbern der Zwangsarbeiterkinder                                     Alter Friedhof in Müllheim                                     Freitag, 8. Mai 2026  um 17 Uhr 

Niezapominajka! - Nichts ist vergessen und niemand!

► 8.Mai 2026: Gedenken an den Gräbern der Zwangsarbeiterkinder - Alter Friedhof Müllheim

Entwurf eine Gedenktafel für die verstorbenen Kinder der ZwangsarbeiterInnen 

 



 
Liebe Leute,
es ist an der Zeit:

Wir Menschen sind der Kriege müde!
 
Unsere Antwort auf die neuen und alten Kriege auf der Welt:
 
Unser Einsatz für Frieden und Menschlichkeit!
 
Kommt zum Ostermarsch 2026
Ostermontag, 6. April - 14 Uhr 
Robert-Schuman-Kaserne Müllheim
 
Bendet alle Kriege! Sofort!
 

 

In dem kleinen Dorf Starzynski Dwor in Polen steht dieses Denkmal: Wir Menschen sind der Kriege müde! 

 

 



PS: Und wir sind angewiesen auf  Eure/Ihre finanzielle Unterstützung und bedanken uns für Euren/Ihren Beitrag auf unten stehendes Konto unter dem Stichwort "Friedensrat".

Ulrich Rodewald, Postbank Karlsruhe
IBAN: DE26660100750183354758
BIC: PBNKDEFF
Stichwort: Friedensrat



 

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