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Willkommen



„ Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ 

Albert Einstein



Kriegsmüde – das ist das dümmste von allen Worten, die die Zeit hat. Kriegsmüde sein,  das heißt müde sein des Mordes, müde des Raubes, müde der Lüge, müde der  Dummheit, müde des Hungers, müde der Krankheit, müde des Schmutzes, müde des  Chaos. War man je zu all dem frisch und munter? … Kriegsmüde hat man immer zu sein, das heißt nicht nachdem, sondern ehe man den Krieg begonnen hat. 

Karl Kraus, Schriftsteller

 

 

 

► Was tun, wenn der Bundeswehr Fragebogen im Briefkasten liegt?

 

► An allem sind Migranten schuld

 

Neues auf der Friedensrat Seite:

► 50. Markgräfler Friedenswochen November 2026
► Antikriegstag 2026 im Markgräflerland
► Alfred Schmidt aus Neuenburg am Rhein: Gärtner, Kommunist, Antifaschist, Spanienkämpfer. In Spanien getötet im Kampf gegen die Faschisten

 

DenkTage         ► 11. September 1973: Faschistischer Putsch in Chile
Nächste Termine      ► 50. Markgräfler Friedenswochen November 2026
   


Bereit für den Frieden!

Am 1. September vor 87 Jahren griff Nazi-Deutschland das Nachbarland Polen an und begann damit den Zweiten Weltkrieg, der mehr als 60 Millionen Menschen das Leben kostete. 

Der Antikriegstag  am 1. September ist ein Tag der Erinnerung und des Mahnens: Kriege kommen nicht aus einer schwarzen Wolke über uns – sie werden gemacht. Sie werden von denen gemacht, die aus Kriegen Profite schlagen und ihre Machtinteressen durchsetzen.

Wir wollen ihre Kriege nicht. 

Wir sind bereit für den Frieden.

Laut und vernehmlich NEIN zu sagen zu Krieg, Kriegsdienst und Kriegsverharmlosung rufen DGB Markgräflerland und Friedensrat Markgräflerland auf zu einer

Kundgebung am Dienstag, den 1. September 2026
um 17 Uhr in Müllheim auf dem
Vorplatz der Evang. Stadtkirche in der Werderstr.

 



Porajmos - 2. August 1944
1. August 2026 - Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma 

Porajmos heißt in der Sprache der Roma: das große Verschlingen der europäischen Roma und Sinti durch die Nazis.
In den Jahren der Nazidiktatur in Deutschland sollten Roma und Fahrende vernichtet werden. In ganz Europa wurden Hunderttausende von ihnen von den Nazis ermordet. Unter ihnen auch Menschen, die in Müllheim Station machten.
Bis zum Herbst 1944 wurden insgesamt 23.000 Roma und Sinti nach Auschwitz deportiert und im sogenannten "Zigeunerlager" inhaftiert. Die meisten von ihnen starben in den Gaskammern, durch Zwangsarbeit oder die unmenschlichen Lebensbedingungen, durch grauenhafte Behandlung während schwerster Zwangsarbeit; sie wurden verhungert, medizinische Versorgung erhielten sie nicht. Stattdessen wurden sie durch "medizinische Versuche" ermordet.
Am 16. Mai 1944 hatten sich ca. 6000 Menschen – Männer, Frauen, Ältere und Kinder –  in den Barracken des „Z-Familienlagers“ verbarrikadiert. Sie waren vom Widerstands-Netzwerk innerhalb des Lagers darüber informiert worden, dass das Lager nachts „liquidiert“ werden sollte. Daher entschlossen sie sich, dagegen zu kämpfen und stellten sich mit Werkzeugen, Steinen und vor allem mit Mut und Entschlossenheit der SS entgegen. 
Ihr Widerstand führte dazu, dass vor endgültigen Vernichtung der Menschen am 2. August 1944 etwa 3000 von ihnen "aussortiert"  und in andere Konzentrationslager überstellt wurden. So konnten zumindest sie die Vernichtung des "Zigeunerlagers" überleben.
Das 'Zigeunerlager' wurde in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 "liquidiert",  mehr als 4000 Menschen wurden in den Gaskammern ermordet.
Der Friedensrat Markgräflerland hat damit begonnen, die Geschichte der Ausgrenzung und Verfolgung von Sinti, Roma und Jenischen im Markgräflerland zu erforschen. 
Bisher sind 70 Namen dieser Menschen aus Unterlagen aus dem Stadtarchiv Müllheim und dem Staatsarchiv Freiburg erfasst worden, die sich als "Zigeuner oder nach Zigeunerart wandernde Personen" von der Gendarmerie registrieren lassen mußten. Und der Friedensrat hat versucht herauszufinden, welches Schicksal diese Menschen in der Zeit der Nazi-Herrschaft erfuhren. 
Mindestens 22 von ihnen wurden von den Nazis in Konzentrationslager gesperrt und 18 von ihnen ermordet. Unter ihnen Kaspar Hartmann, der noch im Dezember 1936 in Müllheim einen Antrag auf Sesshaftmachung stellte, der allerdings vom Bezirksamt Müllheim 1937 abgelehnt wurde. Er wurde am 15.5.1942 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet. Seit 2024 gibt es für ihn und seinen gleichfalls ermordeten Bruder Alois Jakob Hartmann zur Erinnerung an sie Stolpersteine in Singen. 
Ermordet wurde auch Magadalene Reinhardt, die sich mehrfach in den 1930ger Jahren mit ihrer Familie in Müllheim aufhielt und hier am 6. Mai 1933 ihren Sohn Georg zur Welt brachte. Sie und acht ihrer Kinder wurden in Auschwitz von den Nazis ermordet.

Aus Anlass des Jahrestages der Ermordung der nach Auschwitz deportierten Roma und Sinti wird der Friedensrat Markgräflerland am Samstag den 1. August ab 10 Uhr in der Wilhelmstrasse in Müllheim mit einer Ausstellung das Schicksal dieser Menschen aufzeigen,damit der Nazi Völkermord an Roma und Sinti aus ganz Europa nicht vergessen wird.

► Von den Nazis verfolgte und ermordete Roma, Sinti und Jenische, die sich zeitweilig in Müllheim aufhielten
 

► Porajmos - 2. August 1944 - Erinnerung an den Völkermord der Nazis an Sinti und Roma 



 



 
Liebe Leute,
es ist an der Zeit:

Wir Menschen sind der Kriege müde!
 
Unsere Antwort auf die neuen und alten Kriege auf der Welt:
 
Unser Einsatz für Frieden und Menschlichkeit!
 
Kommt zum Ostermarsch 2026
Ostermontag, 6. April - 14 Uhr 
Robert-Schuman-Kaserne Müllheim
 
Bendet alle Kriege! Sofort!
 

 

In dem kleinen Dorf Starzynski Dwor in Polen steht dieses Denkmal: Wir Menschen sind der Kriege müde! 

 

 



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