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Tag der MENSCHENRECHTE

Mahnwache zur Einhaltung der Menschenrechte am
10. Dezember vor der Evangelischen Stadtkirche in Müllheim

 

 


 

 

10. Dezember – Tag der Menschenrechte


Gegen die Unordnung in der Welt


Die Welt ist in Unordnung.
Nichts scheint mehr sicher, alles scheint aus den Fugen zu geraten. Krisen stiften Verwirrung, Kriege bringen Überzeugungen ins Wanken. Und die Regierenden unternehmen alles, um von den Ursachen abzulenken.
 
Wie in dieser Zeit wissen, was ist gut, was ist schlecht?
Lassen wir unser Herz sprechen:
Es sterben Menschen auf der Flucht – nicht nur im Mittelmeer. Weltweit sind über 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie flüchten vor Krieg, Hunger und anderen unmenschlichen Lebensbedingungen.  Eine Politik, die dies zulässt, widerspricht allen menschlichen Empfindungen. Sie ist nicht gut.
Sie ist nicht gut für die Menschen aus Afrika, die flüchten müssen, weil sie in ihrer Heimat nicht leben können. Eine solche Politik ist nicht gut für uns, weil sie uns zu Mit-Tätern macht, wenn wir uns ihr nicht entgegenstellen.
Wir brauchen eine menschliche Politik. Eine Politik für die Menschen. Für alle Menschen.

Die Grundprinzipien einer solchen Politik finden sich der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“:
Angesichts der Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg und der Verbrechen Nazi-Deutschlands formulierte die Generalversammlung in 30 Artikeln bürgerliche, politische, soziale und wirtschaftliche Rechte, darunter das Recht auf Leben, Eigentum, Gesundheit, Gleichheit vor dem Gesetz, freie Meinungsäußerung und Staatsangehörigkeit. Damit wurde ein Rechts- und Wertesystem geschaffen, das für alle Menschen gelten soll – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, sozialem Status oder politischer Überzeugung.

Menschenrechte aktuell

Doch auch 67 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, kommt es weltweit immer wieder zu schwersten Menschenrechtsverletzungen, Menschen werden mit Kriegen überzogen oder bestimmte soziale Gruppen werden diskriminiert, ausgebeutet, unterdrückt, misshandelt oder gefoltert
Trotz gewachsener Anerkennung, die die Menschenrechte heute erfahren, klafft bis heute ein tiefer Graben zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Weltweit werden Menschenrechte missachtet, nach wie vor werden Kriege geführt, auch von Deutschland; nach wie vor  existieren Ausbeutung, Unterdrückung, Diskriminierung, Rassismus, Elend und Gewalt. Am 10. Dezember, dem Gedenktag zur Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte, wollen wir gegen diese Verletzung protestieren.

Menschenrechte - ohne Grenzen!

Ob man sie im Bus oder auf der Strasse wiedersehen wird, die vielen kleinen Buttons mit der Friedenstaube, die während der Mahnwache des Friedensrats Markgräflerland am Tag der Menschenrechte an Junge und Alte verteilt wurden? Sie waren an die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" geheftet, für deren Einhaltung die Teilnehmer der Aktion sich einsetzten. Bei den Passanten fand dies eine große Zustimmung. Die Regierenden in de
r Welt sind von solcher Zustimmung noch weit entfernt.

 

 

 

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