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Erinnern heißt: Handeln

Erinnern heißt: Handeln
Treffen mit KZ-Überlebenden in Müllheim
 
Auf Einladung des Friedensrat Markgräflerland weilten  polnische ehemalige KZ Häftlinge in Müllheim, die zur Zeit Gäste des Maximilian Kolbe Werkes im Münstertal sind.
Zunächst traf man sich auf dem Friedhof in Niederweiler an der Gedenktafel für den polnischen Zwangsarbeiter Julian Garlewicz, der 1942  gehenkt wurde, weil er eine deutsche Frau liebte. Dieter Grether berichtete den Gästen aus Polen eindringlich über das damalige Geschehen. Danach wurde der  Müllheimer Friedhof aufgesucht. Hier sind Kinder ehemaliger Zwangsarbeiter aus Polen begraben, die noch nach Kiegsende an seinen Folgen starben. Uli Rodewald informierte die Gäste über die Aktion des Friedensrats "Blumen für die Kinder" am Jahrestag der Befreiung am 8. Mai.


 

 

 

Und es blieb noch genug Zeit für Gespräche und Erfahrungsaustausch im Galeriecafe“ Blauer Elefant“. Dabei wurde über die indivduellen Schicksale der polnischen Gäste gesprochen und auch darüber, wie die Erinnerung an frühere Greuel dazu beitragen vermag, neue zu verhindern. Denn Erinnern bleibt leer, so waren sich alle Beteiligten einig, wenn daraus nicht Handeln für ein friedliches Zusammenleben der Menschen heute erwächst. Die 84 jährige Wieslawa Borysiewicz – Überlebende von Auschwitz –  machte deutlich: Die Vergangenheit verpflichte, heute zu handeln, für ein friedliches Zusammenleben - der Menschen und der Völker.

So berichtete die ► Badische Zeitung

So das Amtsblatt der Gemeinde Hartheim



 

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