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RED HAND DAY

GEGEN DEN EINSATZ VON KINDERSOLDATEN

- auch in Müllheim

 

 

Keine Minderjährigen in der Bundeswehr
Konflikte zivil statt militärisch lösen




Rote Hände als Protest wurden zum ersten Mal am 12. Februar 2002 eingesetzt, als das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft trat. Dieser Tag ist seitdem ein weltweiter Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten.Das Zusatzprotokoll verbietet den Einsatz von Kindern unter 18 Jahren in Kriegen und Konflikten als Soldaten.

 

Auf Druck einiger Staaten, darunter leider auch Deutschland, wurde eine Ausnahme bei dem Verbot zugelassen: Staatliche Armeen dürfen Freiwillige ab 16 Jahren werben. Die Bundeswehr macht von dieser Ausnahme Gebrauch und rekrutiert jedes Jahr zahlreiche Minderjährige.
Zum Protest dagegen hatte der Friedensrat vor die Kaserne in Müllheim eingeladen und 27 Rote Hände Plakate auf einer Leine aufgereiht:

 

Denn 27 Minderjährige tun im deutschen Anteil der Deutsch Französischen Brigade Dienst, wie die Pressestelle auf eine Anfrage mitteilte, die der Friedensrat Markgräflerland im Vorfeld des Red Hand Day der Brigade gestellt hatte. Daß 17Jährige für zu zu jung gehalten werden den Bundestag zu wählen, aber zu Soldaten ausgebildet werden, hält der Friedensrat für skandalös.
Die beste Lösung sei es, zivile Konfliklösungen zu befördern, statt immer neue Krieg anzuzetteln, so der Friedensrat, über dessen Aktion das französische Fernsehen berichten wird.

Vorbereitungen für unsere Aktion  

Red Hand Day gegen den Einsatz von Kindersoldaten - auch in Müllheim

250.000 Mädchen und Jungen werden weltweit in Konflikten als Soldaten missbraucht. Am Red Hand Day fordern Menschen auf der ganzen Welt mit roten Handabdrücken, dass es keine Kindersoldaten mehr geben darf.
Der Friedensrat Markgräflerland hat ihn für die Regio auf den 7. Februar vorverlegt. (denn der 12. Februar 2018 ist Rosenmontag)
Im Deutschen Bündnis Kindersoldaten haben sich u.a folgende Organisationen zusammengeschlossen: Amnesty International, Deutsches Jugendrotkreuz,
Kindernothilfe, Lutherischer Weltbund, missio,  Quäker-Hilfe Stiftung, terre des hommes, UNICEF Deutschland,World Vision. Gemeinsam mit ihnen fordert der
Friedensrat Markgräflerland: Kinder unter 18 Jahren dürfen weder freiwillig noch zwangsweise rekrutiert oder als Soldaten eingesetzt werden. Dies gilt unabhängig von der Funktion und davon, ob sie eine Waffe tragen. Alle Mädchen und Jungen unter 18 Jahren müssen aus Armeen und bewaffneten Gruppen
entlassen werden. Auch dürfen unter 18-Jährige prinzipiell nicht für Armeen oder bewaffnete Gruppen geworben werden. Dies gilt auch für die Bundeswehr, die weiter 17-Jährige rekrutiert und bei Schülern wirbt.
Aktuell gibt es über 2000 minderjährige SoldatInnen bei der Bundeswehr. Dagegen protestiert der Friedensrat Markgräflerland am Mittwoch, den 7. Februar ab
16.00 Uhr vor der Kaserne der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim und fordert statt der Rekrutierung von Minderjährigen eine verbindliche Verankerung von Friedenserziehung in Lehrplänen und Leherausbildung. ► Von der Brigade hat der Friedensrat Auskunft darüber gefordert, wieviele Minderjährige in der Brigade Dienst tun.

► Plakat zum Red Hands Day in Müllheim

► Text zum Red Hand Day in Müllheim

 

 ► Informationen der UNICEF zum              Red Hands Day

Hier die Antwort der Brigade:

Unsere Antwort darauf:

27 Gründe mehr, um an der Aktion am 7. Februar um 16.00 Uhr vor der Kaserne Müllheim teilzunehmen.

 

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