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Die Gegend um BELFORT

Ab und zu sind wir auf Tour. Wir spüren Vergangenem nach und spüren Neues auf.

Manches (Gedachte) wird durch das Erlebte verständlicher.

Neue Ideen werden geboren.

Und erholen tun wir uns dabei auch.

Dies (und noch viel mehr) haben wir aus der Gegend um BELFORT mitgebracht.

 

Mahnmal für die Opfer des Widerstandskampfes gegen die Nazis am Ortseingang von Belfort

 

Dieser Platz ist nach Anne Frank benannt. Erinnert wird auch an die Deportation jüdischer Menschen in die Vernichtungslager der deutschen Faschisten mit Hilfe der französischen Behörden

Die Zitadelle von Belfort

mit welchen Kosten wurde sie errichtet??

wieviele Menschen mussten wielange arbeiten, um sie zu errichten?

wem nutzte sie?

Wir bleiben dabei:

Frieden ist nur zu schaffen ohne Waffen!

Le Fusillé souriant
Mauer, an der das Foto Le Fusillé souriant entstand

Der vierte Graben diente als Kulisse für ein berühmtes, international unter dem Namen Le Fusillé souriant (deutsch: „der lächelnd Erschossene“) bekanntes Foto. Auf diesem steht der Résistance-Kämpfer George Blind an einer Mauer und lächelt bei der Hinrichtung durch Wehrmacht-Soldaten in die Kamera. Das im Oktober 1944 aufgenommene Foto wurde zu einem Symbol der Résistance selbst. Spätere Recherchen haben ergeben, dass es sich dabei in Wirklichkeit um eine Scheinhinrichtung handelte, bei der der Widerstandskämpfer zum Reden gebracht werden sollte. George Blind starb zwei Monate später im Arbeitslager Blechhammer.(wikipedia)

 

In Champagney treffen wir auf das                                  "La Maison de la Négritude et des Droits de l'Homme". Am Vorabend der Französischen Revolution wurde in einem Brief in eindringlichen, bewegenden Worten die Abschaffung des Handels mit schwarzen Sklaven gefordert. Dabei hatten die Einwohner des Dorfes, Bauern ohne Schulbildung, noch nie schwarze Sklaven zu Gesicht bekommen. Die gab es nämlich nur in den französischen Kolonien. Der einzige Schwarze, den sie – nur von einem (heute noch vorhandenen) Gemälde in der Dorfkirche her – kannten, war Balthasar, einer der Heiligen Drei Könige. Verfasst hatte die Bittschrift ein Dorfbewohner aus adeligem Hause, ein früherer Offizier der königlichen Garde: Jacques-Antoine Priqueler.

 

 

Das „Maison de la Négritude“ ist eine von fünf Stationen auf der französischen „Straße der Menschenrechte und der Abschaffung der Sklaverei“, die von Chamblanc bis nach Fessenheim führt. Dazu gehören außerdem das Haus des Abts Grégoire in Emberménil, das Schloss von Joux, La Cluse-et-Mijoux und das Haus von Victor Schoelcher in Fessenheim.

 

In Montbeliard stießen wir auf diesen Platz der Menschenrechte.

Für diese zu streiten galt 1789 und gilt es heute.

Unser Weg führte uns weiter nach Ronchamp.

Der 1950 bis 1955 nach Plänen des französisch-schweizerischen Architekten Le Corbusier errichtete Kirchenbau zählt zu den berühmtesten seiner Art in der Moderne. Er gilt aufgrund seiner zahlreichen visuellen Metaphern, des Reichtums seiner Raumgliederung sowie seines Vorbildcharakters als Ikone der Architektur.

Wir spannten unter Transparent vor dem Tor auf: Frieden! Und stießen bei dem Kaplan und den Nonnen auf große Zustimmung, als diese das Gelände verließen.

Frieden - nicht nur in Ronchamp!

Das sieht auch der Mond so.

 

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