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Friedensrat trifft Präsidenten

 

Brief an französischen Präsidenten in Paris übergeben 

Beendet die Kriege - Frieden jetzt!

Platzverweis für Friedenstransparent vor dem Elysee Palast    

9. August in Paris -  Auf dem Weg zum Elysee Palast, um dem französischen Präsidenten Hollande ► unseren Brief (►hier auf französisch) zu übergeben treffen wir auf Friedensaktivistinnen, die am Hiroshima Denkmal der Opfer gedenken und reihen uns ein.

Weiter führt uns der Weg am Eiffel Turm vorbei

zum Elysee Palast, dem Amtssitz des französischen Präsidenten.

  

Diesen Brief wollen wir übergeben. Hineingelegt haben wir auch unseren Müllheimer Appell und Fotos unserer Aktion am Hartmannsweilerkopf.

Überholt wie die Politik, die immer noch und immer wieder Krieg als Mittel ihrer Wahl begreift, sind die Wachen vor dem Palast.

Eine von uns wird an die Pforte geleitet.

Anne Katrin Vetter übergibt den Brief an einen Beamten der Palast Wache

 Unser Brief wird entgegengenommen. Wir warten auf die Antwort.

Unserem Friedenstransparent erging es allerdings wie am Hartmannsweilerkopf:

Wir durften es nicht zeigen. Bekräftigen aber an dieser Stelle:

Beendet die Kriege, den Hass, die Gewalt! Frieden jetzt!

 Die Badische Zeitung berichtet am 20. August so:

Treffen des Friedensrat Markgräflerland mit Präsidenten am Hartmannsweilerkopf gescheitert

 

 

 

 ► Hier der Brief an den franzöischen Präsidenten auf französisch

 

 

 

Erneuter Gesprächsversuch:

Wir besuchen den französischen Präsidenten in Paris um diesen Brief zu übergeben:

Platzverweis für Friedensaktivisten und ihre Fahne

Transparent des Friedensrats vor dem Hartmannsweilerkopf im Hintergrund

Am 3. August trafen der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck und der französische Präsident Francois Hollande
auf dem Hartmannsweilerkopf in den Vogesen zusammen. Ein historischer Platz: Vor 100 Jahren mordeten hier Deutsche Franzosen, Franzosen Deutsche.

Zu den Vorfällen am Hartmannsweilerkopf erreichten uns einige Kommentare:

 

 

Weiträumige Absperrungen -              der Hartmannsweilerkopf war für die Öffentlichkeit gesperrt

Für den Friedensrat Markgräflerland bedeutete das Treffen die Forderung zu bekräftigen:                 Frieden schaffen - ohne Waffen! Beendet die Kriege, den Hass, die Gewalt! Auch und vor allem in der heutigen Zeit.

Diese Forderung wollten Angehörige des Friedensrats den Präsidenten unterbreiten, mussten allerdings schon bei der Anfahrt feststellen, dass alle Zufahrten zum Hartmannsweilerkopf weiträumig abgesperrt waren.

 
Liebe Friedensfreunde im Markgräflerland,
 
das ist ja empörend, was ich da lese!
Ich konnte dagegen am Freitagabend im Freiburger Münster ungehindert die Botschaft (s.Anhang) verkündigen, die m. E. von der Euren nicht so weit entfernt ist. Vielmehr gab es danach starken Zuspruch bis auf einen ehemaligen Abgeordneten, der mit blitzenden Augen und, ich kann es nicht anders sagen, wutverzerrtem Gesicht in der Sakristei auftauchte. Nun ja, die Manieren werden allerorten immer dürftiger.
 
Mit herzlichem Gruß
M. J.

"Beendet die Kriege, den Hass, die Gewalt - Frieden jetzt!" dieses Transparent darf am 3. Augsut 2014 in Wattwiller/Frankreich nicht gezeigt werden

Am Pressestützpunkt in Wattwiller stellten die Friedensaktivisten sich mit ihrem Transparent auf und wurden umgehend von der Polizei aufgefordert, dies zu unterlassen. Anderfalls müsse das Banner eingezogen werden.  Horreur !
Mon grand-père a "participé" aux réjouissances du Hartmannsweilerkopf pendant la "grande" guerre.
Il me disait avoir en mémoire pour le reste de sa vie les 7 charges qu'il a du réaliser un jour, étant le seul revenu après la 7e sortie de la tranchée. Donc me dit-il avoir forcément enfilé au moins 7 soldats allemands... Il a militer tout le reste de sa vie contre la guerre, pour la paix auprès de Léon Blum entre autres.

Auch die um die Taille gebundene Friedensfahne erregt die Polizei

Obwohl dieser Aufforderung nachgekommen wurde, erregte das Zeigen einer Friedensfahne an anderer Stelle den Unmut der Polizeikräfte derart, dass sie den Friedensleuten ohne Angaben von Gründen ein Platzverbot erteilten und
sie zu ihrem Fahrzeug "geleiteten".
 Malheureusement, le 1er jour dans ces tranchées il a marché sur une planche cloutée et est ensuite resté 3 semaines dans la tranchée avant d'en être extrait pour aller se faire soigné la surinfection et la pneumonie qui a suivie. Il a refusé l'amputation du pied, puis au genou, puis de la jambe et il en est mort en 1965 après 20 ans de cannes puis 10 ans en fauteuil roulant.
Il m'a donné le virus de la paix. Merci !
--
M.C.

 

Ordnung muss sein. Aber muss es eine Ordnung sein, die an Friedensfahnen Anstoß nimmt? 

Der Friedensrat Markgräflerland ist empört und besorgt über diese Einschränkung demokratischer Grundrechte in einem Land, in dem einst die Wiege der Menschenrechte stand. Überdies widersprechen solche Handlungen dem Geist der  deutsch französischen Freundschaft, wie er gerade in diesen Tagen immer wieder beschworen wird.

Bis 16h war weiträumig abgesperrt, auch wir hatten keine Chancen. Unerhört, auf welche Weise demokratische Grundrechte mit Füßen getreten werden!

P.C.

Uli Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland wird von Polizisten aus Wattwiller "begleitet".

Der Friedensrat vermag in der Einschränkung der Bewegungsfreiheit, des Demonstrationsrechts und des Rechts auf
Meinungsfreiheit keinen akzeptablen Beitrag zur Verständigung zwischen den Völkern sehen. Zumal wenn die Einschränkung dieser Rechte ohne Gründe nur mit dem Verweis auf polizeiliche Macht erfolgt.

 C'est tout simplement lamentable, mais aussi significatif: car c'est cette caste de gens qui aujourd'hui comme hier occupent le devant de la scène, parlent de la paix, font des discours et.....fomentent la guerre.

R. W.

Das Treffen der Präsidenten mit dem Friedensrat Markgräflerland scheitert. Während der Helikopter die Politiker am Hartmannsweilerkopf absetzt, stehen die Vertreter des Friedensrates an dessen Fuße:

Der Friedensrat Markgräflerland wird sich mit seinen Forderungen nach einer Politik der zivilen Konfliktlösung direkt an die Präsidenten wenden und bei ihnen wie auch bei parlamentarischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen Protest gegen die Vorfälle am 3. August am Hartmannsweilerkopf einlegen.  

 

 

 

 

 

 

 

Die Kriegshetzer von heute verwalten immer noch das Gedenken an 1914.

E.R.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Kommt, Leute!!!

Frieden jetzt!
Beendet die Kriege, den Hass, die Gewalt!


Am 3. August besuchen der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck und der französische Präsident Francois Hollande den Hartmannsweilerkopf in den Vogesen, auf dem vor 100 Jahren Tausende Menschen im Krieg sich mordeten.
Für uns bedeutet das heute die Forderung zu bekräftigen: Frieden schaffen - ohne Waffen!
Treffen wir uns am 3. August um 9.30 Uhr am Hartmannweilerkopf mit unseren Forderungen, um von den verantwortlichen Politikerinnen von Frankreich und Deutschland zu fordern:
Nie wieder Krieg!
Beendet die Kriege, den Hass, die Gewalt!
Frieden jetzt!
Das Leid der Menschen in den von Kriegen betroffenen Regionen ist unermesslich und muss jetzt beendet werden. Haben Sie den Mut, sich zu korrigieren und setzen Sie einen Neuanfang, der den Menschen eine Entwicklungsperspektive in Frieden bietet.
Kommt am 3. August um 9.30 zum Hartmannsweilerkopf!

►Uli Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland im Gespräch mit Radio Dreyeckland

 

 

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