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Willkommen

 

„Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ 

Albert Einstein


Friedensrat aktuell:

Protest gegen das Zusammenwirken von Kreisräten der Grünen und SPD mit der AfD:

Kein Zweck heiligt die AfD als Mittel

 

Aus der Presse mußten wir diese Nachricht zur Kenntnis nehmen:

 

Zunächst waren wir fassungslos. Im März standen wir noch gemeinsam mit Vertretern der Grünen und der SPD auf dem Markgräflerplatz in Müllheim. Im September, ein halbes Jahr später machen Mitglieder dieser Parteien gemeinsame Sache mit der AfD. Aus vorgeblichen "Sachgründen".

Deshalb haben wir an die Müllheimer Kreisräte von Grünen und SPD diesen Brief geschrieben:

Über die Antworten werden wir an dieser Stelle berichten.

 

PS: Einigen Interessierten fiel die "Zusammenarbeit" der Müllheimer Kreisräte von Grünen auf, z. B der SPD Bad Krozingen

Was sie allerdings übersehen haben: Monika Eitel gehört der SPD an, nicht den Grünen.

 


AntiKriegstag 2016 im Markgräflerland

 

  


Das zerstörte Neuenburg 1940

Das zerstörte Neuenburg 1940

http://www.friedensrat.org/media/1.September_2013/Neuenburg1940-1.jpg

Antikriegstag 2016 im Markgräflerland

Es waren nicht viele, die sich am diesjährigen Antikriegstag im Markgräflerland beteiigten.
Die Gründe dafür werden vielfältig sein. Zu einem Grund fiel uns dieses Gedicht von Bert Brecht ein:


Das Gedächtnis der Menschheit

Das Gedächtnis der Menschheit
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
Ihre Vorstellungsgabe für kommende
Leiden ist fast noch geringer.

Die Beschreibungen,
die der New Yorker
von den Gräueln der Atombombe erhielt,
schreckten ihn anscheinend nur wenig.
Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen,
und doch zögert er,
die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben.
Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen.
Der Regen von gestern macht uns nicht nass sagen viele.

Diese Abgestumpftheit ist es,
die wir zu bekämpfen haben,
ihr äußerster Grad ist der Tod.
Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote,
wie Leute, die schon hinter sich haben,
was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.

Und doch wird nichts mich davon überzeugen,
dass es aussichtslos ist,
der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.
Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen,
damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!
Lasst uns die Warnungen erneuern,
und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
Denn der Menschheit drohen Kriege,
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.

– Bertolt Brecht – geschrieben 1952

 

Gegen die Objektiven

Wenn die Bekämpfer des Unrechts
Ihre verwundeten Gesichter zeigen
Ist die Ungeduld derer, die in Sicherheit waren
Groß.

Warum beschwert ihr euch, fragen sie
Ihr habt das Unrecht bekämpft! Jetzt
Hat es euch besiegt: schweigt also!

Wer kämpft, sagen sie, muß verlieren können
Wer Streit sucht, begibt sich in Gefahr
Wer mit Gewalt vorgeht
Darf die Gewalt nicht beschuldigen.



 

Ach, Freunde, die ihr gesichert seid
Warum so feindlich? Sind wir
Eure Feinde, die wir Feinde des Unrechts sind?
Wenn die Kämpfer gegen das Unrecht besiegt sind
Hat das Unrecht doch nicht recht!

Unsere Niederlagen nämlich
Beweisen nichts, als daß wir zu
Wenige sind
Die gegen die Gemeinheit kämpfen
Und von den Zuschauern erwarten wir
Daß sie wenigstens beschämt sind!


Text: Bertolt Brecht

 


 

Hiroshima Tag 2016 im Markgräflerland

 

 

Hirohima Gedenken in Müllheim: Nie wieder Krieg!

 

Menschen  aus unterschiedlichen Bewegungen gedachten in Müllheim der Opfer des ersten Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. August vor 71 Jahren auf einer Veranstaltung des Friedensrats Markgräflerland.

 

 "Zivile und militärische Anwendung von Atomkraft sind unmittelbar miteinander verknüpft und von beiden müssen wir uns lösen" führte Uli Rodewald vom Friedensrat aus. 
Atomkraftwerke lieferten nicht nur in gefährlicher Weise Strom, sie lieferten zugleich das Ausgangsmaterial für Atombomben. Auch in Deutschland seien Atombomben in Büchel in der Eifel stationiert, obwohl der Bundestag im März 2010 den Abzug dieser Massenvernichtungswaffen forderte.
Sie sind Teil der weltweit 1800 Atomwaffen, die den blauen Planeten Erde binnen Minuten vernichten können, stellte Rodewald fest, notwendig sei daher eine Abkehr von der Atompolitik.
Mit der japanischen Vereinigung der Überlebenden der Atombomben forderten die Teilnehmer: „Wir müssen uns beeilen, wir müssen alle Atomwaffen von unserer Erde hinwegfegen. Lasst uns zusammenarbeiten, damit wir diese Zeile erreichen: Keine weiteren Hiroshimas! Keine weiteren Kriege!“

 


 

Nicht vergessen                                         ► Der Frieden ist der Ernstfall  
Erinnern heißt Handeln                               Treffen mit KZ-Überlebenden aus Polen  
Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer               ► Zeit zur Trauer  
8. Mai - Blumen für den Frieden                   ► an den Gräbern der Zwangsarbeiterkinder 
Friedensrat auf Tour                                   Sant’Anna di Stazzema
Ostermarsch 2016 in Müllheim                     ► Fröhlich und entschieden, für Menschlichkeit und Frieden!  
Landtagswahl 2016: WÄHLT MENSCHLICH!     ► Gemeinsam demokratische Grundwerte schützen!
AfD-Petry in Breisach nicht willkommen          ► Nationalismus ist keine friedliche Alternative!
Kandern 10.Januar 2016                              ► Wir wehren uns gegen Rassismus!
Menschenunterkunft im Industriegebiet            Menschen willkommen im Markgräflerland
Wir sind Menschen einer Erde                       ► Gegen den alltäglichen Rasissmus

Wir freuen uns, dass Sie die Seite des Friedensrats Markgräflerland besuchen. Ihre Hinweise und Informationen sind uns willkommen.                                                                                                                                 So erreichen Sie uns: ► Friedensrat-Muellheim@gmx.de



 

 

Krieg ist die Fortsetzung einer gewalttätigen Politik mit anderen Mittel.

Das war gestern so - und heute auch. 

Eine solche Politik ist menschenverachtend. Ihre Befürworter auch.

 

"Leserbrief zu Ihrem Artikel: 4169 Kilometer von Müllheim nach Mali: Ortstafel der Heimat

 

 



Wer immer hier Hand angelegt hat, wen immer er gemeint hat: Uns gefällts!


 


 

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