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Willkommen

 


„Was ich sonst mache oder sage, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden.“ 

Albert Einstein


Friedensrat aktuell:

 

► AntiKriegstag im Markgräflerland

► Lebendiges Erinnern: Treffen mit KZ-Überlebenden aus Polen in Müllheim

► Hiroshima Tag 2018 im Markgräflerland

► DEMO: Seebrücke - stoppt das Sterben auf dem Mittelmeer!

► Fußball braucht Frieden

► Saint Louis: Friedensmarsch 2018

► 8.Mai - Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus - Niezapominajka! Vergesst uns nicht!

► Friedensrat auf Tour: Vinca. Erinnern heißt:HANDELN GEGEN RECHTS!

► Ostermarsch 2018 in Müllheim: Frieden und Menschlichkeit - Was sonst?!  500  Menschen beim Ostermarsch

►  Red Hand Day - Gegen den Einsatz von Kindersoldaten - auch in Müllheim

► 27. Januar: Befreiung von Auschwitz - Gedenken an die Opfer der Nazis in Müllheim Nie wieder Faschismus

 


AntikriegsTag 2018 im Markgräflerland

 

 
AntiKriegstag 2018 im Markgräflerland
Frieden braucht Mut!

Der Antikriegstag  am 1. September - der Jahrestag der Entfesselung des 2. Weltkriegs durch Nazi-Deutschland - ist ein zentraler Tag der Erinnerung und des Mahnens:

Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die
Grundfesten erschüttert - während andere aus Kriegen Profite schlagen oder ihre Machtinteressen durchsetzen.

Daran erinnern die Gewerkschafts- und die Friedensbewegung nicht nur am Antikriegstag: Es soll kein Krieg von deutschem Boden ausgehen - und auch nicht von
anderswo.

Dieses Bekenntnis zu erneuern und laut und vernehmlich NEIN zu sagen zu Krieg, Kriegseinsätzen, Kriegsvorbereitung und Kriegsverharmlosung rufen DGB Markgräflerland und Friedensrat Markgräflerland zu einer Kundgebung am Samstag, den 1.September um 10.30 Uhr am Marktplatz in Müllheim auf.
 

 

 

Hiroshima Tag im Markgräflerland:
Für eine Welt, die von Atomwaffen nichts hält!

 

  Zunächst hingen sie nur für sich: die Transparente des Friedensrats Markgräflerland zum Gedenken an den ersten Abwurf einer Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima am 6. August  vor der Sparkasse in Müllheim
Dann kamen Menschen dazu. Menschen die es wichtig finden, an das Inferno von Hiroshima zu erinnern und die mit vielen anderen auf der Erde sich engagieren für eine Welt, die von Atomwaffen nichts mehr hält.  
 

Und es wurde ein ganz lebendiges Gedenken.   

Uli Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland verwies in seiner Rede darauf , daß heute "zehntausende von Nuklearwaffen in den Arsenalen, auf den Militärflugplätzen und in den U-Booten vor allem der USA und Russlands, aber auch Frankreichs, Großbritanniens, Chinas, Indiens, Pakistans, Israels und  Nordkoreas lagern." Aber nicht nur dort. Denn auch auf dem Fliegerhorst der Luftwaffe in Büchel/Eifel  Deutschland, so Rodewald, sind Atomwaffen gelagert, die auch von deutschen Flugzeugen ins Ziel getragen werden, sollte es zu einem Atomkrieg kommen.

 

 

Es entspann sich unter den Teilnehmern eine lebhafte Diskussion um den Zusammenhang von ziviler und militärischer Nutzung der Atomkraft. Schafft doch die zivile den Rohstoff für die militärische. 

Wichtig sei das Eintreten jedes Einzelnen für eine Welt,die vom atomwaffen nichts mehr hält. Deshalb wandten sich die Akteure an die Bundesregierung mit der Forderung, daß Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten soll und so  Deutschland zur atomwaffenfreien Zone wird.

 

 

 


Am 6. und 9. August 1945 starben die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im atomaren Inferno. Heute mahnen uns die Katastrophen von Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima:

Raus aus der Atomwirtschaft!

Kenzaburo Oe, japanischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger sagt: „Der Glaube an die atomare Abschreckung und der an die friedliche Nutzung der Atomenergie sind unweigerlich mit einander verknüpft. Wir müssen uns von beidem lösen.“

 Informationen zum Atombombenabwurf auf Hiroshima sind hier zu finden

► Hiroshima

 

Montag, 6. August

2018

  um 18.30 Uhr

 

vor der Sparkasse in

der

Werderstrasse in

Müllheim

 

WISHFUL THINKING - ►HIROSHIMA

There's a shadow of a man at Hiroshima
where he'd pass the noon
in a wonderland at Hiroshima
'neath the August moon

And the world remembers his face
- remembers the place was here...

Fly metal bird to Hiroshima
and away your load
Speak the magic word to Hiroshima
let the sky explode

And the world remembers his name
- remembers the flame was here...
Hiroshima

And the world remembers his name
- remembers the flame was here...
Hiroshima...


(Hiroshima, Japanese city of three hundred thousand people Ceased to exist at 9: 15 on a Monday morning
While going about its business in the sunshine of a hot summer day.
It vanished in a huge ball of fire and a cloud of boiling smoke
Obliterated by the first atom bomb used in the history of world war terror
Such is the electrifying report of the American crew of the superforce who dropped the bomb as a cataclysmic warning to the Japs to get out of war or be destroyed.
Hiroshima, the whole crew agreed was blotted out but a flash more brilliant than the sun)

Nazim Hikmet

Das kleine tote Mädchen
   
Ich klopf an deiner Türe an,
– bei wieviel Türen ich schon war! –
wenn mich auch keiner sehen kann;
denn die Toten sind unsichtbar.

Ich lebte in Hiroshima
Das ist zehn Jahre her
Jetzt bleib‘ ich für immer sieben Jahr‘
Tote Kinder wachsen nicht mehr.


Zuerst fing das Feuer mein Haar,
dann sind mir die Augen verbrannt,
die Hände-,mein Blut ist verdampft.
Bis ich nun mehr Asche war.

Nichts Liebes mehr tun könnt ihr mir.
Nichts, nichts. Ihr müsst bedenken,
ein Kind ist verbrannt wie Papier.
Ihr könnt ihm nichts mehr schenken.

Leis’ klopf ich an eure Türen
Gebt mir eure Unterschrift
Dass es nie mehr Kinder trifft,
dass nie mehr Kinder verbrennen,
und dass sie Bonbons essen können

http://www.youtube.com/watch?v=CqayiiazDxc

 

http://www.youtube.com/watch?v=-ealb8PGDnE



Eigentlich ganz klar......

 


 

........ Fußball braucht Frieden

 


 

St. Louis: Friedensmarsch 2018

Wir waren dabei

Welchen Beitrag auch Kommunen für die Friedensarbeit leisten können, zeigt eine Initiative der Stadt Saint Louis.

Schon an der Bushaltestelle wird deutlich, um was es am 3. Juni gehen wird:

Und auch auf den großen Werbetafeln wird für den Friedenmarsch geworben

Saint-Louis (deutsch Sankt Ludwig) ist eine französische Gemeinde im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Mit 20.401 Einwohnern ist die Stadt die
drittgrößte Gemeinde im Département und eine der direkten Nichtschweizer Nachbarstädte von Basel und Teil der Trinationalen Agglomeration Basel.

 

Am 3.Juni fand hier der 4. Friedensmarsch statt. Diese vom Interreligiösen Rat initiierte und gemeinsam mit der Stadt durchgeführte Aktion zielt darauf ab, universelle Werte zu
fördern und sichtbar den Willen zum Arbeiten für ein "gutes Zusammenleben" zu signalisieren.

Und auch der Friedensrat Markgräflerland war dabei.

  "Dieser Ansatz ist im aktuellen globalen Kontext mehr denn je sinnvoll. Es erlaubt jedem, sich selbst zu engagieren und sein Engagement für den Frieden zu zeigen.
Für die Stadt Saint-Louis, deren Bevölkerung mit mehr als hundert Nationalitäten kosmopolitisch ist, ist die Idee des Zusammenlebens in Frieden von größter Bedeutung." So die Stellungnahme der katholischen Kirche.
Der Marche de la Paix führte duch Saint Louis vorbei an Gotteshäusern verschiedener Religionen: Katholischer-Evangelischer-Orthodoxer Kirche, Islamischer Moschee  
  und Jüdischer Synagoge.
Kinder nahmen auf ihre eigene Weise teil, indem sie  hölzerne Würfel, die sie in der Schule oder außerschulisch mit Friedenssymbolen bemalt hatten, im "Forum" von Saint Louis ausstellten.  
  Kommunales Friedensengagement, durchaus zur Nachahmung empfohlen.
 

 

 


8.Mai

     Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus

Niezapominajka! Vergesst uns nicht!

Niezapominajka! Vergesst uns nicht!
Erinnern an die Befreiung von Krieg und Faschismus


Auf dem Alten Friedhof in Müllheim sind 58 Kinder meist polnischer Zwangsarbeiterinnen begraben. Diese Kinder wurden Opfer der Nazi Herrschaft, selbst nach deren Ende. Am 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, hatte der Friedensrat Markgräflerland zu einer Gedenkveranstaltung an diesen Ort eingeladen.

Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat wies in ihrer Rede darauf hin, dass mit dieser Veranstaltung nicht bloß den Opfern vergangenen Unheils gedacht werden solle, sondern dazu
aufgefordert werde gegenwärtigen Bedrohungen des menschlichen Zusammenlebens entgegenzutreten: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und immer neuen Kriegen.
In seinem Grußwort äußerte Christoph Kulessa; Geschäftsführer des katholischen                   Maximilan-Kolbe-Werks, seine Verbundenheit mit dem Engagement des Friedensrats gegen Krieg, Hass und rechte Gesinnung und würdigte dessen Arbeit als "beeindruckenden und wertvollen Beitrag zur Erinnerungs- und Friedensarbeit in Südbaden."   
Statt zu Schweigen sangen die Versammelten ein Lied. „ Sind so klein die Hände“ von Bettina Wegener und wurden dabei von Felix Hempel mit dem Fagott begleitet.
Dann wurden Stoffbänder mit den Namen der verstorbenen Kindern an den umstehenden Bäumen angebracht. Blumen wurden an den Grabstellen der Kinder niedergelegt. Und Vergissmeinicht Samen verstreut:
Niezapominajka! Vergesst uns nicht!

Bericht in der der Badischen Zeitung

 

 

Niezapominajka!

 

Vergissmeinnicht!

 

Vergesst uns

nicht!

 

1945: Befreiung von Faschismus und Krieg


  Foto: Volker Münch

 

Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des 2. Weltkriegs in Europa und erinnert an  die Verbrechen  dieses  Krieges. Dieser von den Nazis und ihnen verbundener Kräfte entfachte Krieg wurde angetrieben von Rassismus,  Streben  nach  Dominanz über andere  Staaten  und  nach Eroberung  von  Ressourcen. 

 

Als Gedenktag erinnert der 8. Mai an die doppelte Befreiung von Krieg und Faschismus. "Das Vergessenwollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung" - so der ehemalige Bundespräsident von Weizsäcker in seiner Rede zum 8. Mai 1985.

 

Heute wird der 8. Mai von vielen Europäern gefeiert und ist Teil eines kollektiven europäischen Gedächtnisses. Dazu gibt es allen Grund. Am 8. Mai 1945 wurde Deutschland von Faschismus und Krieg befreit. Ein demokratischer Neuanfang konnte beginnen. Die Überlebenden des Naziterrors, Opfer des Faschismus, die aus Zuchthaus und KZ befreiten Häftlinge und Widerstandskämpfer, die aus dem Exil zurückgekehrten Menschen beteiligten sich vom ersten Tag an am Wiederaufbau. Sie wollten ein Land ohne Krieg und Terror errichten, demokratisch, frei und solidarisch.

 

Nie wieder Krieg!                                     Nie wieder Faschismus!

 

Auf dem alten Friedhof in Müllheim sind 58 Kinder ehemaliger, meist polnischer ZwangsarbeiterInnen begraben.

Am Dienstag, den 8. Mai 2018, wollen wir um 17 Uhr an ihren Grabsteinen Blumen niedergelegen, um an die Kinder zu erinnern, die hier bei uns direkt nach Ende des 2. Weltkrieges an seinen Folgen starben. Wir gedenken mit unserer Aktion auch allen Kindern weltweit, die heute an den Folgen von Kriegen sterben. Kinder brauchen Frieden. 

Es gilt sich zu wehren gegen Rassismus und rechte Hetze!

 

Erinnerung pflegen heißt: Handeln gegen rechts!

 

So berichtete der SWR über unsere Aktion 2016:► Bericht des SWR Fernsehen über unsere Aktion zum Tag der Befreiung am 8. Mai in Müllheim 

Zum Downloaden:

► das Plakat

► Flyer - Vorderseite

► Flyer - Rückseite

 


Frieden und Menschlichkeit - Was sonst?!

 

500  Menschen beim Ostermarsch 2018 in

Müllheim

 

Ostermontag ist im Südwesten Ostermarschzeit. Friedensrat Markgräflerland und DGB Markgräflerland hatten auch in diesem Jahr dazu vor die Kaserne der Deutsch Französischen Brigade in Müllheim eingeladen und 500 Menschen - soviele wie noch nie zuvor -  waren der Einladung gefolgt.



 
 

Nach der Einstimmung durch den Ostermarsch Chor, der von den Teilnehmern gebildet wurde, setzte sich Uli Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland mit der gegenwärtigen gewalttätigen Politik auseinander und forderte, Konfliktlösungen sollten konsequent mit zivilen Mitten erfolgen. Dafür fehlten nicht die Mittel, sondern der Wille.


Nach dem lauten Ostermarsch durch die Stadt, auf dem immer wieder die Forderung nach "Frieden schaffen ohne Waffen" und ein schrilles  "Wir pfeifen auf eure Kriege!"zu hören war, wurden die Teilnehmer auf dem Marktplatz von Musikern aus dem Roma Büro Freiburg mit lebensfroher Musik begrüßt, die es den Zuhörern warm ums Herz und auch an den Händen werden ließ.



 Der 91 jährige Ernst-Udo Kauffmann, der 1945  aus der Nazi Wehrmacht desertierte, berichtete den Teilnehmern von seinen leidvollen Erfahrungen und bekräftigte die daraus resultierende Forderung: " Nie wieder Krieg!"
Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat machte die Teilnehmer eindrucksvoll auf das Schicksal der vielen Kinder aufmerksam, die heute von Kriegen betroffen und gezeichnet sind. Ihre Ausführungen unsterstrichen die bedeutung des Mottos des diesjährigen Ostermarasches, für das Leben dieser Kinder: "Frieden und Menschlichkeit - was sonst?!"  
   Ostermarsch im Südwesten: Gibt den Teilnehmern Mut, fröhlich und entschieden  einzutreten für eine Welt, die von Waffen nichts mehr hält. Denn das ist für die Menschen am besten.


 ► hier geht es zur OstermarschSeite

 

 

 

 

Ostermarsch 2018 in Müllheim:

Frieden und Menschlichkeit - was sonst?!

 ► hier geht es zur OstermarschSeite

 ► hier geht es zur OstermarschSeite

 ...und so das Bild vom Müllheimer Ostermarsch in der Übersicht des Netzwerks Friedenskooperative

 


GEGEN DEN EINSATZ VON KINDERSOLDATEN

- auch in Müllheim

 

 

 

Keine Minderjährigen in der Bundeswehr
Konflikte zivil statt militärisch lösen




Rote Hände als Protest wurden zum ersten Mal am 12. Februar 2002 eingesetzt, als das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft trat. Dieser Tag ist seitdem ein weltweiter Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten.Das Zusatzprotokoll verbietet den Einsatz von Kindern unter 18 Jahren in Kriegen und Konflikten als Soldaten.

 

Auf Druck einiger Staaten, darunter leider auch Deutschland, wurde eine Ausnahme bei dem Verbot zugelassen: Staatliche Armeen dürfen Freiwillige ab 16 Jahren werben. Die Bundeswehr macht von dieser Ausnahme Gebrauch und rekrutiert jedes Jahr zahlreiche Minderjährige.
Zum Protest dagegen hatte der Friedensrat vor die Kaserne in Müllheim eingeladen und 27 Rote Hände Plakate auf einer Leine aufgereiht:

 

Denn 27 Minderjährige tun im deutschen Anteil der Deutsch Französischen Brigade Dienst, wie die Pressestelle auf eine Anfrage mitteilte, die der Friedensrat Markgräflerland im Vorfeld des Red Hand Day der Brigade gestellt hatte. Daß 17Jährige für zu zu jung gehalten werden den Bundestag zu wählen, aber zu Soldaten ausgebildet werden, hält der Friedensrat für skandalös.
Die beste Lösung sei es, zivile Konfliklösungen zu befördern, statt immer neue Krieg anzuzetteln, so der Friedensrat, über dessen Aktion das französische Fernsehen berichten wird.

  

Red Hand Day gegen den Einsatz von Kindersoldaten - auch in Müllheim

250.000 Mädchen und Jungen werden weltweit in Konflikten als Soldaten missbraucht. Am Red Hand Day fordern Menschen auf der ganzen Welt mit roten Handabdrücken, dass es keine Kindersoldaten mehr geben darf.
Der Friedensrat Markgräflerland hat ihn für die Regio auf den 7. Februar vorverlegt. (denn der 12. Februar 2018 ist Rosenmontag)
Im Deutschen Bündnis Kindersoldaten haben sich u.a folgende Organisationen zusammengeschlossen: Amnesty International, Deutsches Jugendrotkreuz,
Kindernothilfe, Lutherischer Weltbund, missio,  Quäker-Hilfe Stiftung, terre des hommes, UNICEF Deutschland,World Vision. Gemeinsam mit ihnen fordert der
Friedensrat Markgräflerland: Kinder unter 18 Jahren dürfen weder freiwillig noch zwangsweise rekrutiert oder als Soldaten eingesetzt werden. Dies gilt unabhängig von der Funktion und davon, ob sie eine Waffe tragen. Alle Mädchen und Jungen unter 18 Jahren müssen aus Armeen und bewaffneten Gruppen
entlassen werden. Auch dürfen unter 18-Jährige prinzipiell nicht für Armeen oder bewaffnete Gruppen geworben werden. Dies gilt auch für die Bundeswehr, die weiter 17-Jährige rekrutiert und bei Schülern wirbt.
Aktuell gibt es über 2000 minderjährige SoldatInnen bei der Bundeswehr. Dagegen protestiert der Friedensrat Markgräflerland am Mittwoch, den 7. Februar ab
16.00 Uhr vor der Kaserne der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim und fordert statt der Rekrutierung von Minderjährigen eine verbindliche Verankerung von Friedenserziehung in Lehrplänen und Leherausbildung. ► Von der Brigade hat der Friedensrat Auskunft darüber gefordert, wieviele Minderjährige in der Brigade Dienst tun.

► Plakat zum Red Hands Day in Müllheim

► Text zum Red Hand Day in Müllheim

 

 ► Informationen der UNICEF zum              Red Hands Day

Hier die Antwort der Brigade:

Unsere Antwort darauf:

27 Gründe mehr, um an der Aktion am 7. Februar um 16.00 Uhr vor der Kaserne Müllheim teilzunehmen.

 



 

Gedenken an die Opfer der Nazis in Müllheim
Nie wieder Faschismus

Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hatte der Friedensrat Markgräflerland vor den Jüdischen Friedhof in Müllheim eingeladen, um im Gedenken und Nachdenken über das Vergangene Orientierung für das Heute und die Zukunft zu schaffen.

Zu Beginn rezitierte Uli Rodewald das Lied von Reinhard Mey über die Kinder von Izieu. 44 Kinder wurden von den Nazis aus ihrem Haus über dem Rhonetal verschleppt und in den Gaskammern von Auschwitz ermordet. Eindringlich diese Zeile aus dem Lied: " Heute hör ich, wir solln das in die Geschichte einreihen, und es muß doch auch mal Schluß sein, endlich, nach all den Jahrn." Mit dem Liedermacher waren sich die Versammelten einig, daß es kein Vergessen der Nazi Verbrechen geben darf.

► Reinhard Mey Die Kinder von Izieu

► Friedensrat auf Tour: Die Kinder von Izieu

Irmgard Koll berichtete aus ihrem persönlichen Erleben über die Nazizeit. Immer gegenwärtig war die Furcht vor möglichen schlimmen Folgen für auch nur ein Wort gegen die Herrschaft der Nazis. So gälte es heute die demokratischen Grundrechte zu verteidigen und rechten Strömungen konsequent entgegenzutreten.
Anne Katrin Vetter betonte in ihrer Rede, daß sich von alleine nichts zum Guten hin ändern werde. Dafür sei es nötig, ganz laut „Nein“ zu allem rechten Gehabe."Ein aktives Erinnern heißt, dafür zu sorgen, dass Rassismus, Verachtung und Unmenschlichkeit in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen. Nie wieder!" führte Vetter aus, "denn das Vergessen der Vernichtung ist ein Teil der Vernichtung selbst!"
Musikalisch begleitete Felix Hempel die Veranstaltung auf seinem Fagott mit jiddischen Liedern.

 

 27. Januar
Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute erinnern an Auschwitz heißt:
Entschieden handeln gegen rechts!

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

Am 27. Januar 2018 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 73. Mal.

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft.

Und er ist ein Tag des Handelns:
Heute unternehmen rechte Kräfte Anstrengungen, die Verbrechen der Nazis zu entschuldigen und zu verharmlosen. Deshalb bekräftigen wir den antifaschistischen Konsens unseres Landes :
Nie wieder Faschismus! - Nie wieder Krieg!

Der Friedensrat Markgräflerland lädt die Bürgerinnen und Bürger zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Nazis am Samstag, den 27.Januar 2018 um 15.00 Uhr am Jüdischen Friedhof in Müllheim (Schwarzwaldstraße/Im Nußbaumboden) ein.


 

Die Kinder von Izieu - hier gibts es Informationen zu ihrem Schicksal

►Die Kinder von Izieu

Zum Downloaden:

►Der Flyer zum Gedenken an die Opfer der Nazis

 


 Wer immer hier Hand angelegt hat, wen immer er gemeint hat: Uns gefällts!


 


 

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