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August Beying: 1933 "Schutzhaft" wg. KPD Mitgliedschaft

August Beying wurde am 1.1.1906 in Breisach am Rhein geboren. Er erlernte den Beruf eines Maurers.
Wegen seiner Zugehörigkeit zur KPD wurde er am 29.6.1933 von der Gendarmerie Breisach verhaftet und bis zum 20. Februar 1934 im KZ Ankenbuck von den Nazis eingesperrt.
August Beying gab dazu an: „Am Vormittag des 29.6.1933 wurde ich von der Breisacher Gendarmerie verhaftet und in das KZ-Lager Ankerbuck verbracht. Die Verhaftung ist auf meine politische Haltung und Inschutznahme von Juden zurückzuführen.“

Und 1947 gab Leopold Willig, der eine Baugeschäft in Breiach betrieb, zu Protokoll: „Ich bestätige hiermit, dass Herr August Beying .... in meinem Betrieb als Bauarbeiter in der Zeit vor dem 29.6.1933 tätig war. Die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses erfolgte wieder am 20.2.1934. In der Zwischenzeit wurde Herr A. Beying wegen seiner politischen Einstellung von der damaligen Regierung vom Bauplatz weg verhaftet. Herr Beying war ein tüchtiger und zuverlässiger sowie ehrlicher Arbeitskamerad, der wegen seiner guten Leistungen allgemein beliebt war, was mich auch veranlasste trotz den seinerzeitigen Auffassungen für die sofortige Wiedereinstellung besorgt zu sein. Sein Verhältnis zu seinen Nebenmenschen war offen und vorzüglich und ohne jeden Hinterhalt.“

August Beying überlebte die Nazi-Zeit, allerdings wurde er zur faschistischen Wehrmacht eingezogen und kehrte erst 1950 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft nach Breisach zurück.

 

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