Max Fritz: 1933 "Schutzhaft" wg. SPD-Mitgliedschaft
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Max Fritz wurde am 8. Februar 1884 in Freiburg geboren, erlernte den Beruf eines Schneiders und übte diesen Beruf als Schneidermeister selbstständig aus. Der ehemalige Arbeitersekretär und 1946 Landtagsabgeordneter der SPD Philipp Martzloff bestätigte im Februar 1946, „dass Herr Max Fritz, Schneider, im Jahre 1933 etwa von Juni bis Herbst desselben Jahres mit mir zusammen im Konzentrationslager Ankenbuck aus politischen Gründen interniert war.“ Max Fritz erlebt die Befreiung vom Faschismus nicht. Er starb am 14.8.1939. Seine Tochter erklärte. „Nach der Haftentlassung war mein Vater seelisch und körperlich ein gebrochener Mann. Es stellten sich bald Herzschäden ein und zum Schluss konnte er nicht mehr essen. ... . Aus Angst vor Verfolgung hat mein Vater die Schweigepflicht aufrecht erhalten, Kurz vor seinem Tod erklärte er, daß das alles von den Quälereien aus dem KZ stamme.“ 1960 erhielten die 3 Töchter von Max Fritz 998 DM für die Leiden ihres Vaters als Entschädigung. |