Wilhelm Reibel: In "Schutzhaft" wg. Gewerkschaftstätigkeit
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Wilhelm Reibel (geboren am 22. April 1897 in Lahr) war ein gelernter Schriftsetzer und ab 1932 hauptamtlicher Vorsitzender des Gaues Oberrhein der Deutschen Buchdrucker. Während der NS-Zeit wurde er dreimal inhaftiert: 1933 aufgrund der Auflösung der Gewerkschaften, 1936 wegen des Verdachts auf Hochverrat sowie 1944 im Zusammenhang mit dem Attentat auf Hitler. Nach dem Ende des Faschismus engagierte er sich wieder in der Gewerkschaftsbewegung, unter anderem als Vorsitzender des Badischen Gewerkschaftsbundes und als Leiter der Bezirksstelle Baden des DGB. Von 1960 bis zu seinem Tod im Jahr 1963 war er Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Baden-Württemberg. Wilhelm Reibel wurde am 22. April 1897 in Lahr geboren. Er erlernte den Beruf eines Schriftsetzers und war ab 1. Juli 1932 hauptamtlicher Vorsitzender des Gaues Oberrhein der Deutschen Buchdrucker. Wilhelm Reibel wurde mehrmals von den Nazis verhaftet und eingesperrt, das erste Mal im Zuge der Auflösung der Gewerkschaften durch die Nazis: 1950 schreibt er dazu in einem seiner Anträge auf Wiedergutmachung: Nach der Befreiung vom Faschismus war Wilhelm Reibel wieder in der neugegründeten Gewerkschaft tätig. Zunächst als hauptamtlichen Vorsitzender der Landesvereinigung der Gewerkschaften des graphischen Gewerbes Südbaden. Anschließend wurde er Vorsitzender des Badischen Gewerkschaftsbundes. |