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Militärischer Aufmarsch geplant

An dieser Stelle versammeln wir Informationen und Berichte über den geplanten Militäraufmarsch der Deutsch Französischen Brigade am 15. Juni 2013 in Neuf Brisach und Breisach

 

 

 

Kreis lädt zum Freundschaftfest

Veröffentlicht von Administrator (admin) am Apr 04 2013
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veröffentlicht in der Badischen Zeitung 13. März 2013

Kreis lädt zum Freundschaftsfest

Franzosen und Deutsche feiern 50 Jahre Elysée-Vertrag.

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD. Nach dem Zweiten Weltkrieg hätte wohl kaum jemand für möglich gehalten, dass Franzosen und Deutsche einmal Freunde werden. Ein entscheidender Schritt war die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages vor 50 Jahren. Dieses Jubiläum wollen der Landkreis, das Conseil Général du Haut-Rhin, die Communauté de Communes Pays de Brisach, die Städte Neuf-Brisach und Breisach, die Gemeinde Vogelgrun, die Regio du Haut-Rhin, die Agence de développement touristique de Haute-Alsace und die Deutsch-Französische Brigade im Juni gemeinsam feiern.
"Es wird ein großes Freundschaftsfest", kündigt Landrätin Dorothea Störr-Ritter an. Denn dieses Jahr feiert nicht nur der Élysée-Vertrag einen runden Geburtstag, auch der Landkreis wird 40 Jahre alt. Bei der Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsort wurde das deutsch-französische Organisationskomitee rasch fündig. "Die Idee war schnell geboren, Breisach und Neuf-Brisach als Festorte zu wählen – sie symbolisieren als Schwesterstädte die Zusammengehörigkeit", so die Landrätin. Mitten im Rhein befindet zudem sich die Rheininsel von Vogelgrun, auf der im Anschluss an den militärisch-zeremoniellen Teil der Veranstaltung ein großes Bürgerfest stattfinden wird. In Neuf-Brisach präsentierten kürzlich Vertreter der deutschen und französischen Verwaltungsverbände sowie die Kommandanten der Brigade Franco-Allemande das bunte Festprogramm für die Veranstaltung am Samstag, 15. Juni.
Die 40 Kilometer Grenze zu Frankreich, die sich auf der Gemarkung des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald befinden, seien, betont Dorothea Störr-Ritter im Pressegespräch, längst keine Grenze mehr. Viele grenzüberschreitende Projekte, zahllose Städtepartnerschaften und eine weltweit einmalige, binationale Armee wie die Deutsch-Französische Brigade seien dafür die wichtigsten Belege. Die Angehörigen der Brigade, in der französische und deutsche Soldaten gemeinsam Dienst tun, geben denn auch den Startschuss für das große Freundschaftsfest. Zunächst gibt es am 15. Juni um 10 Uhr einen Appell auf dem Place d’Armes in Neuf-Brisach. Anschließend einen Parademarsch der Soldaten durch die Rheinstraße in Breisach, bevor um 12.45 Uhr das eigentliche Fest auf der Rheininsel beginnt. Neben einem deutsch-französischen Speisenangebot werden auf der Rheininsel zahlreiche Infostände zu Region, Tourismus und Bevölkerung zu finden sein. Im Rathaus von Neuf-Brisach gibt es außerdem eine Ausstellung, auf der neben einer Nachbildung des Elsysée-Vertrages auch die Originalunterschriften von Charles de Gaulles und Konrad Adenauer gezeigt werden, berichten Bürgermeister Richard Alvarez und sein Stellvertreter Christian Zimmermann. Einen Leckerbissen für Briefmarkenfreunde hat Feldpostbeauftragter Fregattenkapitän Diethelm Scholle im Gepäck: Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten wird es vier Sonderbriefmarken geben, die man auf der Rheininsel zusammen mit entsprechenden Postkarten erwerben, stempeln und auch gleich abschicken kann.

Und auch eine Vertragsunterzeichnung wird es am 15. Juni geben: Rund ein Jahr hat man im Landratsamt und dem französischen Kommunalzusammenschluss Communauté de communes du Pays de Brisach (Com Com) an einem Vertragswerk gearbeitet, das künftig unter dem Arbeitstitel "Zwei-Breisach-Land" die Zusammenarbeit zwischen den Ortschaften Breisach, Ihringen, Merdingen und Vogtsburg sowie den 22 Com-Com-Gemeinden auf französischer Seite noch weiter festigen soll. "Dies ist ein großer Schritt nach vorne, eine neue Qualität der kommunalen Zusammenarbeit", unterstreicht Com-Com-Präsident Gérard Hug. Als "Motor für Europa" bezeichnet Breisachs Bürgermeister Oliver Rein die deutsch-französische Freundschaft und fordert: "In der politischen Zusammenarbeit brauchen wir noch mehr Mut." Für die rund 1200 Mitglieder der Brigade Franco-Allemande wünschen sich Kommandant Brigadegeneral Gert-Johannes Hagemann und sein Stellvertreter Colonel Wallerand de Madre, dass nicht nur Soldaten mit ihren Familien, sondern möglichst viele Bürger das Fest besuchen. "Einen größeren Freundschaftsbeweis als die eigenen Soldaten einer anderen Nation zu unterstellen kann es kaum geben", so General Hagemann.

"Ein deutsch-französisches Fest dieser Größenordnung gab es noch nie", verspricht Dorothea Störr-Ritter. Und schon die Festvorbereitungen, so die Landrätin, hätten viel dazu beigetragen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten noch besser kennenzulernen.

Zuletzt geändert am: Apr 04 2013 um 7:49 PM

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