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Flüchtlinge brauchen offene Grenzen – wir alle brauchen eine andere Welt!

Veröffentlicht von Administrator (admin) am Jul 29 2015
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Im Mittelmeer und an den Landesgrenzen Europas spielen sich
unbeschreibliche Flüchtlingstragödien ab, von denen die Öffentlichkeit
in den Medien nur wenig erfährt. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht auch
hierzulande Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte oder tätliche Angriffe
auf Flüchtlinge erfolgen.
Es ist unerträglich, daß Flüchtlinge wie unerwünschte Personen behandelt
oder gar mit dem Tod bedroht werden!

Mit Abschottung, weiterer Verschärfung der Asylgesetzgebung und
Entrechtung von Flüchtlingen werden Menschenrechte verletzt - und
Rechtsextremisten der Boden bereitet.

Es gibt keine „guten“ und „schlechten“ Flüchtlinge. Nicht Flüchtlinge,
sondern Fluchtursachen müssen bekämpft werden. Das sind Kriege und eine
Weltwirtschaftsordnung, die maßlosen Reichtum auf der einen Seite, und
auf der anderen massenhaft Hunger und Elend produziert. Wir brauchen
eine andere Welt!

Eine gastfreundliche Aufnahme und menschenwürdige Versorgung, die
Schaffung von sozialen Kontakten und die Eröffnung von
Zukunftsperspektiven sind zentrale Aufgaben einer humanitären
Flüchtlingspolitik.

In vielen Gemeinden und Städten unseres Landes engagieren sich
Bürgerinnen und Bürger in der Flüchtlingsbetreuung. Ihre Arbeit ist von
unschätzbarem Wert für Menschen, die nach traumatisierenden
Kriegserlebnissen und Heimatverlust einen Neubeginn in der Fremde wagen
müssen.

Unterstützung leisten auch Kulturschaffende, Theater, Musikgruppen,
SchriftstellerInnen und bildende KünstlerInnen, die gemeinsam mit
Flüchtlingen Lesungen, Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen vor
Ort durchführen.
Wir brauchen eine Kultur der Begegnung, Freundschaft und Solidarität mit
Flüchtlingen - statt einer Unkultur der Feindschaft, des Hasses und der
Gewalt gegenüber Fremden.

2000 KünstlerInnen und Kulturschaffende, andere Persönlichkeiten und
Organisationen haben seit Sommer 2009 den bundesweiten Aufruf
www.unruhestiften.de unterzeichnet. Es ist ein Aufruf gegen rechts,
gegen die Abwälzung der Krisenfolgen und für die Umverteilung von oben
nach unten, gegen die Kriegspolitik der Bundesregierung - und für die
Förderung der kulturellen Vielfalt.

Für die KünstlerInneninitiative www.unruhestiften.de
c/o Werner Lutz

Zuletzt geändert am: Jul 29 2015 um 6:08 PM

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