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Holocaust Gedenken im Markgräflerland - eine Auseinandersetzung

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu ►der Veranstaltung des Friedensrats Markgräfland zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag in Müllheim erschien
am 2./4. Februar in der "Badischen Zeitung" ein Artikel, der nach unserer Auffassung weder dem Thema noch dem aufgetretenen  Konflikt „Auf dem Friedhof sind politische Reden mit aktuellem Bezug untersagt“ - gerecht wir.

Hierüber wollen wir weiter diskutieren und auch streiten.


Daher hat der Friedensrat Markgräflerland diesen Offenen Brief an die Beteiligten verfasst.

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Offener Brief des  Friedensrats Markgräflerland zum Artikel
"Unruhe statt stillen Gedenkens" in der Badischen Zeitung vom 2./4. Februar 2019
 
Sehr geehrte Frau Ehmann, sehr geehrter Herr Huber (Redakteure Badische Zeitung),
sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Siemes-Knoblich,       (Stadt Müllheim, Gemeindeverwaltungsverband),
 
der Artikel in der Badischen Zeitung vom 2. Februar 2019  in der Müllheimer Ausgabe und übernommen am 4.Februar 2019 in die überregionale Mantelausgabe zur  Veranstaltung des Friedensrats Markgräflerland  zum Holocaust - Gedenktag am 27. Januar 2019 hat uns sehr betroffen gemacht.
 
Nur flüchtig wurde in dem Artikel darauf eingegangen, worum es inhaltlich auf dieser  Veranstaltung ging:
Nämlich um das Gedenken an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und um die Auseinandersetzung mit den Fragen, wie es zu dieser Barbarei hat kommen können, und was heute zu tun ist, damit sich solche Barbarei nicht wiederholt.
Was das Nicht-Handeln zur Nazizeit bewirkte, wissen wir. Was Nicht-Handeln für Humanität und Demokratie angesichts des Erstarkens rechter Kräfte und neuer Bedrohungen des Friedens in der heutigen Zeit bedeuten kann, darüber wurde auf der Veranstaltung gesprochen, aber nicht in der Badischen Zeitung berichtet. Kein Wort zu der gezeigten Ausstellung der Kinder von Izieu, die in Auschwitz ermordet wurden.
 
Stattdessen wurde versucht, den Friedensrat Markgräflerland und seine Arbeit herabzuwürdigen und mit viel Häme lächerlich zu machen.  
Nur wer nichts tut, macht keine Fehler.
 
Welchen Zweck verfolgt die Badische Zeitung mit dieser Art der Berichterstattung, die nach unserer Auffassung weder dem Thema noch dem aufgetretenen Konflikt gerecht wird, wie er in der durch die von dem Gemeindeverwaltungsverband gemachte Auflage Nr. 6 „Auf dem Friedhof sind politische Reden mit aktuellem Bezug untersagt“ zum Ausdruck kommt.
Der Friedensrat Markgräflerland wünscht sich, daß die Verfasser des Artikels und die darin erwähnten Akteure sowie alle Leserinnen und Leser wie der Friedensrat alle Tatkraft  einsetzen gegen die Gefährdungen unseres Gemeinwesens durch immer stärker werdende rechte Kräfte.
Wir werden weiter zu unserer Verantwortung stehen, alles zu tun gegen Krieg und Faschismus. Denn: "Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah.  Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon." (Max Mannheimer, jüdischer Überlebender des Holocaust).
 
Mit hoffnungsvollen Grüßen aus Müllheim
für den Friedensrat Markgräflerland
Ulrich Rodewald & Anne-Katrin Vetter

weitere UnterzeichnerInnen:

Helma Hein, Auggen
Ernst-Udo Kaufmann, Müllheim
Felix Hempel, Müllheim
Klaus Schober, Buggingen
Franz Schneider, Heitersheim
Irmgard Koll, Müllheim
Anne Maier, Bad Krozingen
Silke & Max Heinke, Freiburg
Adelheid Wilhelm-Sprondel, Müllheim
Jan Reichel, Müllheim
Udo Kauss, Rechtsanwalt, Freiburg
Walter Schreck, Müllheim
Tilman Sprondel, Müllheim
Jürgen Gissler, Ihringen
Carsten Letzerich, Sulzburg
Barbara & Jürgen Hauke, Müllheim
                 Didier Nocus, Müllheim
Jean-Jaques Rettig, Fréconrupt - Frankreich
Friedbert Enz, Sulzburg
Bettina Winkhardt, Sulzburg
Doris Grässlin, Müllheim
Hedi & Wolf Roßkamp, Müllheim
Suzanne Rousselot, Labaroche - Frankreich Hagen Battran,
Heuweiler



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Wenn ihr/Sie diesen Offenen Brief mitunterzeichnen wollt/en, so erwarten wir Eure/Ihre Rückmeldung unter:
friedensrat-muellheim(at)gmx.de

Gerne dürfen auch Verwandte und Bekannte zur Unterschrift eingeladen werden.
 
Ich unterstütze den Offenen Brief des Friedensrats Markgräflerland
"Erinnern heißt: Handeln!"
zum Artikel ""Unruhe statt stillen Gedenkens" in der Badischen Zeitung vom 2./4. Februar 2019
und bin mit der Veröffentlichung meines Namens einverstanden.

 

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 Dies der Artikel der "Badischen Zeitung"

 


 

"Nie dürft ihr so tief sinken, von

dem Kakao, durch den man euch

zieht, auch noch zu trinken."

Erich Kästner, Schriftsteller

 


 

Offener Brief des

Friedensrats Markgräflerland

 

 

 

 

Leserbriefe in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung 

 

 
 

 

 

Offener Brief des Friedensrats Markgräflerland zu Holocaust Gedenktag 2019 in Mülheim.

Aleander Huber antwortet für die Redaktion Müllheim der badischen Zeitung auf seine Weise:

 

 

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